In den 90er Jahren begann der KCA seine Reihen mit jungen Mitgliedern zu füllen. Zu lange schon war die Nachwuchsarbeit vernachlässigt wurden, und es fehlte spürbar an frischem Wind in den eigenen Reihen. Das Publikum konnte erste Erfolge dieser Arbeit bereits in der 25. Saison erleben, vor allem durch die Show der Backstreet Boys (Tom Gornig, Felix Hauptmann, Thomas Zeun, Mario Strauß und Sebastian Münch). Aber auch die Auftritte von Frank Eisold als Cher oder Tom Gornig mit seiner ersten Büttenrede als Ilse zeugten vom Willen und dem Mut des Vereins, neuen Gesichtern auf der Bühne des KCA eine Chance zu geben. Darüber darf nicht vergessen werden, dass es die Mischung von Jung und Alt war, die unseren Veranstaltungen in diesen Tagen ein Gesicht gab. Grandios unter vielen anderen bleibt Lutz Beißert in seinen Rollen als Blumenmann oder Biene Maya in Erinnerung. Mit einem Seil an die Bühnendecke angebunden schwang er, einer Abrissbirne gleich, vom linken zum rechten Bühnenrand und räumte dabei mehr als ein Mal die Aufbauten von Bands und Diskotheken ab.
Die Frauen des KCA sorgten indes für eine eigene Innovation. In der 26. Saison veranstalteten sie den ersten Arnsdorfer Weiberfasching. Höhepunkte der ersten Veranstaltungen waren die karnevalistisch, erotische Modenschau, sowie eine Versteigerung von KCA-Männern. Absolut authentisch bleibt Christa Drechsler als Helga Hahnemann in Erinnerung. In den folgenden Jahren entwickelte sich diese „freche“ Idee der KCA-Weiber zu einer Größe im Arnsdorfer Veranstaltungskalender, die heute nicht mehr wegzudenken ist.
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